Montag, 2. Mai 2011

Indien ist...

und schon ist ein Jahr rum, irgendwie ist es sehr schnell vorbei gegangen, anderseits war es auch mit so viel neuem und spannenden gefühlt, dass es sich wieder ewig lang anfühlt. Um einige Eindrücke die wir in diesem Jahr erhielten zu behalten, haben wir folgende Aufzählung gestartet und es macht Spass diese weiter zu entwickeln.


Indien ist ein Land wo...

- viele Leute dich anlächeln
- viele Düfte vorhanden sind und mache möchtest du lieber nicht riechen
- du überall auf der Strasse einen U-turn machen kannst
- die Vortrittsregeln anhand der grösse vom Strassenteilnehmer bestimmt werden
- ein Rotlicht nur ein Rotlicht ist, wenn ein Polizist daneben steht
- viele Autos beim Rückwärtsfahren eine laute Musik spielen
- wenn es mal regnet, es auch dann gleich ins Haus regnet
- die Unterschiede zwischen arm und reich riesengross sind
- Leute an der Kreuzung in einem Hanuman-Kostüm betteln (hind. Affengott)
- Baustellen mit grossen Steinen sichtbar gemacht werden (Abstand zur Baustelle 50 cm)
- du eine Sicherheitskontrolle durchläufst wenn du ins Kino gehst und die Zigaretten und das Feuerzeug abgeben musst
- in deiner Nachbarschaft immer gebaut wird
- laut ist
- wenn es regnet, einzelne Strassen nicht mehr vorhanden sind
- gehupt wird als gäbe es kein Morgen
- du deinem Fahrer CHF 1.- pro Überstunde bezahlst
- alles auf der Strasse (auch Autobahn) unterwegs ist
- du mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h in der Stadt unterwegs bist
- die Müllabfuhr manchmal vier Beine hat
- alles lebt
- es unzählige Regeln gibt
- du ohne Worte kommunizieren kannst
- der Sir vor Madam kommt
- jeder ein Handy hat
- du vieles an Kreuzungen auf der Strasse kaufen kannst
- Highways nicht immer das sind was man sich darunter vorstellt
- Elektronikgeräte gleich teuer sind wie zu hause
- es über 30 Sprachen gibt und tausende von Dialekten
- es nicht auf den Schlussfinnisch ankommt
- du mit Sir und Madam angesprochen wirst
- ein riesiges Netzwerk vorhanden ist
- du im Strassenverkehr ganz links an allen vorbei nach vorne fährst, um dann über 4 Spuren nach rechts ab zu biegen
- gestern und morgen das gleiche Wort ist
- es eine Kunst ist, die Strasse als Fussgänger zu überqueren
- ich auch mal über die Menge hinausschauen kann
- du zum kuscheln eine Klimaanlage brauchst
- du Millionär sein kannst

to be continued...



Sonntag, 24. April 2011

mal so zwischendurch...

ich weiss, es ist schon länger her als ich was erzählt habe... mittlerweilen ist es eben schon zum Alltag geworden und die für euch so unglaublichen Sachen, fallen mir gar nicht mehr wirklich auf. Ich glaube jedoch, dass ich euch trotzdem was zu erzählen habe. Also, lass mal überlegen was ist denn so passiert in den letzten zwei Monaten.

Zum ersten hat Indien den Cricket Worldcup gewonnen. Das war sicherlich ein riesen Fest in Bangalore, wir waren zu diesem Zeitpunkt gerade in Kerala am Strand und da hielten sich die Feierlichkeiten in Grenzen. Wobei in Bangalore ja wohl richtig die Post ab ging... habe ich also auch verpasst, so wie ihr ;-).

Ansonsten ist das Jahr 2011 wohl das Jahr der Aufbrüche. In der Expatwelt tut sich einiges. Es werden viele dieses Jahr nach Hause gehen, oder in eine neue Heimat und es werden auch viele neue kommen. Man gibt sich sprichwörtlich die Klinke in die Hand. Auf der einen Seite ist dies mit Wehmut gefüllt, jedoch auch wieder spannend neue Gesichter und Geschichten kennen zu lernen.

Zur Zeit haben wir auch mal wieder ein Haustier zur Pflege. Dieses Mal ist es eine Katzer, besser gesagt ein Kater und der hat es in sich. Ich hatte ja bereits unzählige Katzen, jedoch so was habe ich noch nicht erlebt. Der Kater ist komplett mitteilungsbedürftigt, läuft einem hinterher und befindet sicht meistens im gleichen Raum und falls er mal nicht da ist, kommt er sofort auf ein Rufen angerannt. Was das allerbeste ist, seine Schlafpositionen und Orte.... meistens streckt er alle viere irgendwie in die Luft, auch schon mal mitten in einem Raum und ansonsten sucht er sich auch merkwürdige Orte aus, um sein Nickerchen abzuhalten (Blumentopf, TV-Rack...).

Was soll ich sonst noch sagen, für 1 1/2 Monate habe ich für eine Kollegin gearbeitet und ihr bei einigen Projekten ausgeholfen. Hatte dann auch gleich einen Praktikanten und eine Assistentin, war also schon eine angenehme aber auch stressige Zeit. Wird ja dann spannend wieder anzufangen zu arbeiten :-).

so, werde mich nun wieder mal an mein Fernstudium setzen und schön brav lernen....

Dienstag, 1. Februar 2011

zwei Roadtrips überstanden...

Nun haben wir bereits zwei Roadtrips auf unserem eigenen Fahrertacho und es sind keine Schäden zu verzeichnen.

Der erste Trip ging nach Shravanabelgola (konnte das bis vor kurzem auch nicht ausprechen, aber so langsam gehts ;-)), wo ein Jaintempel steht. Samstag morgens früh um 06.30 Uhr trafen wir uns an der M.G.-Road mit Geschäftskollegen von meinem Freund. Das gute war, die beiden hatten auch ein Taxi gebucht und somit konnten wir nur folgen, ohne uns um den Weg gedanken zu machen. Nachdem der Taxifahrere konsequent jedes Rotlicht nicht beachtete und einfach drüber fuhr, waren unsere Verkehrsmanieren spätestens ausserhalb der Stadt Geschichte. Es war eine weise Entscheidung, Morgens früh zu starten, da wir wirklich noch ohne grosse Verkehrsprobleme rauskamen. Danach ging es auch sofort auf eine Autobahn. Der Taxifahrer war wohl so verwirrt (Autobahn und schnell fahren ist ganz gefährlich ;-)), dass er gleich die erste Ausfahrt nahm und wir neben der Autobahn von Speedbreaker zu Speedbreaker fuhren, tja dann halt beim Rückweg besser schauen.

Schnell fahren ist wohl wirklich keine indische Angelegenheit, unser Auto fängt bei 130 km/h an zu piepen. Spannende Frage, was dann wohl als nächstes passieren würde.

Wir kamen auf alle Fälle im Zeitplan an und so gegen Mittag hatten wir auch den Berg mit seinen 620 Treppen erklummen und standen vor einer riesigen, ziemlich nakten Statue. Abwärts gings dann auch nicht viel schneller und wir machten uns wieder auf den Heimweg. Unterwegs schlenderten wir noch kurz durch einen Markt und dann war aber auch schon genug für diesen Tag.

Zweiter Tagestrip ging am Sonntag Morgens früh um 06.30 (bereits wieder so früh...) los und diesmal wollten wir nach Mysore und den Maharaja Palast besichtigen. Unser Navi war nicht der gleichen Meinung und wollte unbedingt eine andere Strasse nehmen als wir. So stellte sich die Fahrt aus der Stadt ein bisschen schwieriger, war aber dann doch auch gemeisert. Unterwegs fuhren wir durch mehrere kleine Dörfer und Städtchen und es war interessant das Leben da zu beobachten. In Mysore angekommen, fanden wir auch gleich einen Parkplatz jedoch am falschen Eingang. Wir buchten dann zwei Ponykutschen und fuhren zum Haupteingang. Eintrittspreis für Einheimische 20.- Rupien, für Ausländer 200.- Rupien. Zum Glück wurde die Pan-Card von meinem Freund akzeptiert und er bezahlte den Einheimischenpreis (er bezahlt schliesslich auch Steuern in Indien). Die Besichtigung des Palastes war eindrücklich.

Für den Nachhauseweg, entschieden wir uns den Weg des Navis zu nehmen. Was sich als Fehler rausstellte. Es war kaum möglich auf der Strasse zu kreuzen und das Überholen von Ochsenkarren, Fahrrad, Motorad und Traktoren war doch eine Herausforderung. Später kamen auch noch unzählige Strassenlöcher dazu. Wir brauchten also sage und schreibe 1 Std. für 25 km. Wir entschieden uns dann, uns auf die andere Strasse hochzukämpfen. Leider waren auch diese 20km Strasse nur von Löchern gezeichnet.

Irgendwie kamen wir dann doch wieder zuhause an, völlig erledigt aber doch zufrieden mit dem erlebten.

Montag, 24. Januar 2011

indische Hauseinweihung

Am Donnerstagmorgen lädt uns unsere Maid ganz unverhofft zu ihrer Hauseinweihung ein. Nachdem wir ihr im August Geld geliehen hatten, um den Bau von ihrem Eigenheim zu verwirklichen. Und tatsächlich, 4 Monate später war der Bau komplett vollendet.

Wir organisierten unseren ehemaligen Fahrer uns am Sonntag zur Feier zu fahren, da er bereits einmal mit uns zur Bauplatzbesichtigung da war. Wir waren dann doch nicht fähig in dem engen Quartier die richtigen Strässchen auszumachen. Kurzerhand riefen wir unsere Maid an und sie holte uns dann mit Ihrem Mann und seinem Motorrad ab. Nun war es auch endlich geschafft und wir staunten nicht schlecht, als wir vor dem neuen Haus standen. Anhand der Bauplatzbesichtigung hätten wir niemals gedacht, dass es so gross werden könnte.

Von einer 1-Zimmerwohnung konnte die Familie nun in ein 3-Zimmehaus umziehen. Als wir ankamen waren noch die Gebete im Wohnzimmer im Gange. Kerzen waren entzündet und es wurde gebetet und gesungen. Nach 5 Minuten waren die Gebete dann auch abgeschlossen, denke diese dauerten auch bereits seit dem Morgen. Danach wurden uns einige Personen vorgestellt, ich hatte schon nach einigen neuen Gesichtern den Überblick verloren. Zur Erinnerung machten wir dann auch noch ein paar Gruppenfotos.

Nun ging es weiter aufs Dach zum Essen. Auf dem Dach war ein Zelt aus Tücher aufgebaut und ein Buffet mit vielen verschiedenen Leckereien. Für uns wurde dann auch extra ein Tisch aufgestellt und auch wenige Sekunden später sassen wir vor vollgefüllten Tellern. Es war ein einziges Kommen und Gehen, aber so friedlich dass es keinen Anfangs- und Endpunkt für das Essen brauchte. Uns wurden dann auch mehrmals nochmals Essen angeboten, was ich doch dann resolut irgendwann ablehnen musste, da ich einfach nichts mehr Essen konnte.

Wir begaben uns dann nochmals ins Wohnzimmer und es wurden uns noch ein paar weitere Kinder vorgestellt. Irgendwann verabschiedeten wir uns von der Feier und traten unseren Heimweg an. Es war wirklich ein sehr schöns und eindrückliches Fest.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Aach einkaufen...

Man glaubt es ja kaum, aber irgendwie gewöhne ich mich nicht ans einkaufen hier. Man könnte sich jetzt denken so als aussenstehenden, kann ja nich so schlimm sein, da sage ich nur eins: Tauschen wir mal und schauen dann weiter!!!

Wir wohnen ja eigentlich recht zentral, was das einkaufen und Restaurants betrifft. Ich brauche jedoch doch immer mindestens 15-30 min. mit dem Auto um in einen grösseren Laden zu gelangen. Dann trittst du durch den Eingang und fragst dich einfach, wieso in dem Laden mehr Verkaufspersonal als Kunden sind. Was dann zum Schluss führt, Arbeit ist halt immer noch recht billig. Okay, damit kann man ja leben. Wenn du dann aber regelrecht vom Verkaufspersonal verfolgt wirst und in jedem Gang gefragt wirst, was du dann gerne hättest kann dies schon irgendwann nerven. Aber das beste ist, wenn du sie etwas fragst, dann kannst du aber mal lange warten um eine vernünftige Antwort zu kriegen.

Also erste Hürde mal genommen und Verkaufspersonal hinter sich gelassen. Dann gehts weiter, grundsätlich finden die hier wohl gefallen daran, alle 2 Wochen den Laden neu zu strukturieren und die Produkte um zu räumen. Macht dann umso mehr Spass als Einkaufender die Sachen wieder zu suchen :-). Aber irgendwie muss das Verkaufspersonal ja auch beschäftigt werden ;-), warum dies dann nicht auch noch gleich mit Spass für den Kunden verbinden!

Okay, auch dass kann man hinter sich lassen und irgendwann findet man dann auch wieder seine Sachen. Da kommt schon die nächste Herausforderung. Finde mal eine Packung die noch ganz ist und dann prüfe bei jedem Produkt, dass dieses auch noch nicht abgelaufen ist sonst dann viel Spass zuhause. Was dann wieder mitsichbringt, dass du nach wenigen Produkten bereits sehr dreckige Hände hast und Feuchttücher hier einen sehr grossen Vorteil bringen.

Gehen wir mal davon aus, dass wir nun alles haben was wir wollten und zielstrebig uns auf den Weg zur Kasse machen. Wenn dann da in Stosszeiten schon eine oder zwei Kunden vor dir an der Kasse stehen, hast du dann voll die Arschkarte gezogen. Stell dich mal auf eine längere Wartezeit ein und vielleicht wäre hier eine Zeitung keine schlechte Überbrückungsvariante. Nein wirklich im Ernst, das einkassieren dauert und dauert und dauert... und wieso? Weil zur Hälfte der Zeit der Strichcodescanner nicht funktioniert, dass sucht der Kassierer das Proukt manuell, was auch wieder dauert. Dann muss jeder Preis noch vom Produkt her mit dem Preis in der Kasse verglichen werden, evtl. noch ein entsprechender nach Staat ausgewählt werden. In den grösseren Läden gibt es ja mittlerweilen jemand der einkassiert und jemand der die Waren einpackt. Dies ist aber längst nicht in allen Läden so, da wird dann das Geld einkassiert und dann packt der Kassierer noch deine ganzen Waren ein. Da kannst du wirklich nur hoffen, dass der Kunde vor dir nicht noch eine blöde Frage stellt, denn dann geht es erst richtig los (bis da der Verantwortliche gefunden ist... das dauert).

Man könnte ja jetzt sagen, okay für einmal die Woche geht das ja... neee.... du kriegst ja meistens nicht alles in einem Geschäft, da sicherlich wieder ein Produkt ausverkauft ist und dann freust du dich doch schon auf das nächste Geschäft!!!

Puja verpasst!

So wir haben unser Auto ja nun schon seit ungefähr 2 1/2 Monaten. Was mir in dieser Zeit aufgefallen ist, dass wir öfters schon kleine Schäden an unserem Auto verzeichnen mussten. Gleich in der ersten Woche, fuhr jemand hinten in unser Auto. Tja aussert dass die Stosstange ein bisschen eingedrückt war, war alles okay. Sie meinten dann auch, dass dies beim nächsten Service gerichtet werden kann.

Ein paar Wochen später, fuhr uns dann schon wieder jemand hinten ins Auto. Wir mussten wegen dem vorderen Auto bremsen und der hintere hat es wohl nicht bemerkt. Unser Fahrer stieg dann aus um sich mit dem Unfallverursachenden auseinander zu setzen. Machen kannst du eh nicht viel. Die Polizei hat keinen Sinn, da die meisten Autofahrer sowieso keine Versicherung hast. Wenn du also einen Unfall machst und es sich nur um Blechschaden handelt, solltest du unter keinen Umständen aussteigen, da du ansonsten garantiert ein neues Auto finanzieren darfst.

Nach ein paar Minuten, kam unser Fahrer wieder zurück ins Auto, ich sagte ihm mache nichts er solle weiter fahren. An der nächsten Ampel, streifte uns doch tatsächlich beim anfahren ein Motorrad und verursachte nun einen ca. 50 cm langen Kratzer auf der Seite. Tja, was soll man hier noch sagen... zuhause wäre wohl eine Welt zusammengebrochen, aber hier... egal und weiter gehts.

Seither werden wir sicherlich alle paar Tage von irgendwelchen Motorrädern, Fahrrädern usw. angefahren. Meine Theorie ist ganz klar, wir haben für unser Auto keine Puja (Einweihung durch einen Priester) gemacht, das muss das schlechte Omen sein. Ich hoffe doch es bleibt jeweils nur beim Blechschaden...

Mittwoch, 10. November 2010

Happy Diwali!!

Am letzten Wochenende wurde das Fest Diwali gefeiert. Ich weiss nicht genau was es bedeutet, aber habe mir sagen lassen es sozusagen wie Weihnachten. Wir konnten auch nicht genau herausfinden, wie Diwali genau gefeiert wird. Dies scheint anscheinend sehr unterschiedlich zu sein, je nach Familie. Das Fest dauert, wie schon angenommen, nicht nur ein Tag sondern drei Tage. Sollen ja schliesslich auch alle was davon haben.

Am ersten Tag, geht man wohl zusammen in den Tempel und verbingt dann den Rest vom Tag zuhause. Am Abend wird dann Feuerwerk und Böller losgelassen. Natürlich konnten die meisten nicht bis Abends warten und es wurde bereits schon am Nachmittag kräftig mit Böller geschossen. Gefühlt war es fast wie im Krieg, da es wirklich die ganze Zeit geknallt hat und Abends dann bis um Mitternacht ununterbrochen Feuerwerk gezündet wurde. Wir haben uns natürlich kräftig daran beteiligt und somit unseren Spass. Leider fanden die meisten anderen Expat die Tage nur ungmöglich und viele waren daher auch verreist.

Nach dem ersten Abend, hatten wir bereits all unser Feuerwerk verschossen auch der 1000 Walla (1000 Böller an einer Schnurr, die dann nacheinander losgehen) war nur noch Geschichte. Also machten wir uns auf den Weg zu dem 2 Minuten entfernten Sportplatz, wo 6 riesige Stände zum Feuerwerksverkauf aufgebaut waren, um Nachschub zu besorgen. Man glaubt es kaum, aber am meisten Spass machten tatsächlich die Kindergeschenkpackungen, da in diesem am meisten vielfältiges Feuerwerk drin war und wir uns so richtig ausleben konnten. Was wir dann am zweiten Abend auch taten.

Leider war der dritte Tag komplett verregnet und so liessen wir kein Feuerwerk starten. Rundherum wurde auch sehr wenig verschossen. Dafür musste natürlich der Restbestand noch in den nächsten Tagen verschossen werden. Wir freuen uns definitiv schon auf das nächste Diwali-Fest!

Oktoberfest zum 2.

Es gibt in Bangalore tatsächlich auch ein jährliches Oktoberfest, wie das Volksfest in München. Zwar findet dieses nur an zwei Tagen statt, aber das reicht auch vollkommen. Das Fest fand hier in einem Hotel statt. In einem Saal waren die Festbänke und Tische aufgestellt und im anderen Saal war das Buffet aufgebaut.

Grundsätzlich fühlte es sich schon ein bisschen wie ein Kulturschock an. Da fährt man von zuhause durch die halbe Stadt irgend in ein 5-Sterne Hotel und findet dann da Bier, Bretzel, Dirndl und eine Musikgesellschaft die seit 10 Jahren jedes Jahr am Oktoberfest in Bangalore spielt und sonst original am Münchner Oktoberfest spielt.

Dieser Kulturschock hat dann wohl auch bei einigen dazu beigetragen, dass ein koordiniertes Handeln erschwerte, oder evtl. auch das Bierlevel. Natürlich konnten ein paar Bänke und Tische der geballten Expat-Kraft nicht standhalten und gaben im Verlauf des Abends ihre Tätigkeit auf. Verletzte gab es zum Glück auch nicht, nur ein bisschen Biergespritze und halt keine Sitzgelegenheit mehr ;-).

Oktoberfest zum 1.

Man glaubt es kaum, aber es gibt doch auch Konzerte in Bangalore. Nach langer Suche bin ich auf das Festival "the big indian Octoberfest" aufmerksam geworden. Das ist ein 3-tägiges Festival mit Live-Musik und Dj´s und natürlich viel Bier.

Die Beteiligung an bekannten Bands war natürlich sehr dünn gesäht. Doch waren am letzten Tag zwei europäische Bands auf dem Programm und so entschieden wir uns uns wenigstens Lacuna Coil anszuschauen.

Der Ticketpreis für 400.- INR (ca. CHF 9.-) war okay und schnell waren wir im Besitz von zwei Tickets für den Sonntag. Vor dem Eingang bestand nochmals die Möglichkeit Zigaretten zu kaufen, was mein Freund auch wahr nahm. Leider, wie ich schon fast vermutet hatte, durfte er diese nicht ins Gelände rein nehmen. Obwohl im Gelände dann wieder neue Zigaretten verkauft wurden. Das ist unglaublich Zigaretten und Feuerzeug wird dir also überall abgenommen auch wenn du nur ins Kino gehst. Also riefen wir unseren Fahrer an um die Zigaretten im Auto zu deponieren. Dieser war leider schon unterwegs zu seinem Abendessen und es dauerte dementsprechend einige Zeit bis er wieder ins Gelände zurück kam. Endlich war auch das abgeschlossen nun ging es endlich los.

Im Gelände drin, waren wir absolut überwältigt von der Menschenmasse und wie europäisch die indischen Besucher gekleidet waren. War also positiv überrascht, das einzige kritische ist so ein bisschen der Alkoholkonsum bei Menschen die sich das sonst nicht gewohnt sind. Wir steuerten gleich mal den ersten Bierstand an. Leider bemerkten wir, dass es Bier nur gegen Coupons gab, also mussten wir zuerst einmal Coupons jagen. Dies ist einfacher gesagt als getan. Nach ca. 15 Minuten fanden wir dann endlich auch diesen blöden Coupon stand und das Bier war sozusagen schon fast trinkbereit.

Das ganze Gelände war wirklich sehr gut aufgebaut, mit Spiel- und Verkaufsecken und natürlich der Hauptbühne, welche mit einer Nebenbühne vom Rock am Ring also vergleichbar ist. Und das beste war, ich konnte mal nach vorne sehen, da meine Mitmenschen doch alle nicht wirklich so gross waren ;-)).

Das Konzert war okay, hat gut getan mal wieder ein Stück Heimat zu fühlen. Es waren auch alle recht gut drauf. Nur das Konzept der Zugabe hatten sie irgendwie nicht verstanden. Die Zuschauer forderten die Band gar nicht heraus, sondern warteten einfach bis sie wieder kommen und noch ein paar Lieder spielten.

Dienstag, 2. November 2010

Unser Auto ist da!!!

Man glaubt es kaum, nach mehrmonatigem warten ist es tatsächlich wahr geworden und unser Auto wurde bestellt und ist sogar auch gleich nach einer Woche eingetroffen. Wäre da nicht die Preiserhöhung dazwischen gewesen, welche die Bestellung wieder zum stocken brachte, nachdem nun endlich jemand Zeit gefunden hatte die Bestellung auszulösen, hätten wir wohl schon seit einigen Wochen unser eigenes Auto. Na ja, was lange währt wird endlich gut...

Das Auto wurde in der gewünschten Ausführung, wie bestellt, geliefert. Es gab sogar eine Fernbedienung für den Radio/CD-Player extra dazu. Scheint in Europa nicht relevant zu sein, in Indien wo man jedoch meistens hinten sitzt kann dies schon mal von Vorteil sein.

Ich war ja schon riesig gespannt, wann wir unsere erste Delle im Auto haben werden. Nachdem uns schon unzählige Motorräder streiften und wir auch das Maul einer Kuh streiften, lies es nicht lange auf sich warten. Am vierten Tag fuhr tatsächlich ein Verkehrsteilnehmer unserem Fahrer von hinten in die Stosstange. Sah dann schon gerade nicht so hübsch aus. Wurde dann auch in der Werkstatt gerichtet und wird dann halt wohl beim ersten Service ausgewechselt. Da wir ja alle 5000 km einen Service machen müssen, werden wir öfters die Gelegenheit haben was auszutauschen oder reparieren zu lassen.

Nun drängte es sich natürlich auch mal auf, selbst zu fahren. Zuerst schafften wir uns ein Navi an, damit wir auch sicher wieder den Heimweg finden. Mein Freund machte mit unserem Fahrer eine Probefahrt und liess sich mal grob die Verkehrsregeln erklären. Diese sind nicht wirklich identisch mit unseren, aber was soll´s so lange es irgendwie funktioniert. Erstmals hat immer der grössere Vortritt. Welche Strassen Einbahn sind und welche nicht, findet man vorzu raus. Wie schnell so gefahren werden, na ja, so schnell wie es halt geht. Ist sowieso nur Nachts möglich, da tagsüber mehr rollen als fahren angesagt ist. Blinker wird eigentlich nicht benutzt, Spur fahren gibt es auch nicht wirklich und wichtig immer hupen wenn du jemanden überholst, damit er dich auch zur Kenntniss nimmt.

Letzten Sonntag war es dann soweit. Wir getrauten uns das erste Mal mit unserem Auto alleine auf eine Ausfahrt und es klappte auch recht gut. Wir kamen am Ziel an (auch wieder zuhause ;-)) und hatten auf unserem Weg keinen Unfall oder sonstigen Zwischenfall. Am nächsten wiederholten wir die Fahrt nochmals und dieses Mal fuhr ich auch nach Hause. Ich muss schon sagen, ging nicht schlecht und zwischendurch ist das Autofahren in Bangalore doch recht von Adrenalinschüben gezeichnet. Aber auch da, ging alles gut und wir hatten keinen Schaden zu verzeichnen. Na dann machen wir mal weiter die Strassen unsicher...

Dienstag, 5. Oktober 2010

Bye, bye Suresh...

Gestern war es nun soweit, unser temporärer Taxifahrer hatten den letzten Arbeitstag bei uns. Unser Auto war nun endlich eingetroffen, nach einer längeren Phase des Bestellvorgangs. Wir hatten Suresh mehrmals gefragt, ob er nicht für uns fahren möchte. Er hatte jedoch bereits ein eigenes Auto und daher war es für ihn uninteressant für uns zu fahren. Wenn es nur um persönliche Gründe gegangen wäre, hätte er wohl sofort zugesagt.

Es war wirklich eine sehr angenehme Zeit mit ihm, er war immer auch wieder mal für einen Spass zu haben und absolut unverkrampft im Umgang mit uns. Wir konnten uns immer 100% auf ihn verlassen und es war für mich eine schöne Zeit mit dem kleinen Indicar durch Bangalore zu fahren. Für grössere Ausfahrten ausserhalb von Bangalore war das Auto sicherlich nicht geeignet, und da sind wir nun auch froh unser neues grosses Auto zu haben.

Wir hatten bereits auch vor einiger Zeit einen Fahrer angeheuert und dieser ist nun auch wirklich zur Arbeit erschienen. Weiss man ja nie, wenn es dann noch über 3 Monate dauert bis das Auto geliefert wird ;-).

Trotzdem werde ich die lustigen Gespräche mit Suresh über nützliche Dinge welche am Strassenrand verkauft werden, wie das so genau mit Transvestiten ist, ob sein Auto auch schwimmen kann, ob wir Hundefutter beim Metzger kaufen.... und und und... vermissen!

endlich Ferien!!

Endlich war es soweit, unsere ersten Ferien nach einem halben Jahr Indien. Wir hatten es dringend nötiger, mein Freund wohl eher mehr als ich :-). Nach langem hin und her, wo es denn hingehen soll haben wir uns für das Nahe Sri Lanka entschieden.

Flug und Hotel haben wir in letzter Minute gebucht und dann ging es eine Woche später bereits los. Der Flug dauerte nur 1h 20min. und war so völlig angenehm. Nach der Landung in Colombo, stand dann auch schon unser Airporttransfer-Taxi bereit und dieser konnte mit uns auf English, Deutsch und sogar ein bisschen Schweizerdeutsch kommunizieren. Dann ging es los ins erste Hotel in Colombo. Als erstes viel uns schon mal auf, dass die Strassen nicht durch Speedbreaker gefüllt waren und auch sonst gar nicht so gehupt wurde. Es war ruhig....

Spät Abends kamen wir dann in unserem Hotel in Colombo an, der Fahrer meinte nur zu uns, dass es am nächsten Morgen um 09.00 Uhr weiter gehen würde. Leider hatten wir keine Nummer von ihm oder dem anderen Fahrer und das Hotel wusste auch nicht welcher Fahrer hier für uns organisiert wurde. Eigentlich hätten wir uns gerne am nächsten Tag Colombo noch ein bisschen angesehen, war aber nicht möglich da pünktlich das Taxi da stand und dieser leider auch keine Zeit für eine Extra-Tour hatte. Also ging es weiter nach Bentota. Die Fahrt dauerte ca. 2 1/2 Stunden.

Die Häuser unterwegs waren sehr ähnlich wie in Indien, jedoch waren die Strassen komplett betoniert und ohne Speedbreaker. Das einzige Problem war, dass die Busse, Lkw´s und Rikshaw´s immer überholt werden mussten ansonsten war es ein angenehmes Fahren der Küste entlang.

Nun erreichten wir unser Hotel und nach längerer Zeit des Suchens, fand der Receptionist auch unsere Buchung. Leider war das Zimmer erst ab dem Nachmittag verfügbar und wir hatten bereits vor dem Mittag das Hotel erreicht. Also gingen wir mal kurz an den Strand, war quasi vor der Haustüre und setzten uns danach in den Aussenbereich der Bar. Das Ambiente war wirklich sehr schön, das Meer direkt vor der Haustüre, der Pool auf dem Dach des Hotels mit Blick auf den Ozean was will man mehr :-).

Der Standard in Sri Lanka war schon nicht der selbe wie in Bangalore. Der jahrelange Toursimuss war hier klar im Vorteil. Viele konnten Deutsch sprechen, was für uns zwar nicht notwendig war aber trotzdem irgendwie amüsant. Jedoch mussten wir um jeden Preis handeln, das war identisch wie in Bangalore. Ging aber auch einigermassen gut, nachdem wir jedem erklärt hatten, dass wir in Indien wohnen stiessen wir auch auf ein gewisses Verständnis.

Die Tage gingen leider viel zu schnell um und mit dem Monsunwetter hatten wir auch recht Glück. Es waren eigentlich nur 2 Tage ein bisschen verregnet, aber trotzdem mit warmen Temperaturen. Als wir wieder in Bangalore landeten, begrüsste uns da auch wieder mal die Sonne war also ein guter Zeitpunkt wieder zurück zu reisen :-).

Samstag, 11. September 2010

indische Hochzeit zum zweiten

Die zweite Einladung welche wir zu einer indischen Hochzeit erhalten haben, konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Diese war jedoch nicht in Bangalore sondern in Hyderabad. Mit dem Auto ca. 10 Stunden mit dem Flieger 1 1/2 Stunden. Wir entschlossen uns dann, den Flieger zu nehmen.

Donnerstagmorgens gings los zum Flughafen. Leider ist es Inlandflügen nicht möglich Flüssigkeit im Handgepäck in einem verschlossenen Plasitkbeutel mit zu nehmen. Kurzerhand mussten wir unseren kleinen Koffer doch aufgeben und noch entsprechend umpacken. Wir wurden jedoch zuvorkommend behandelt und schnell war unser Koffer eingecheckt.

Nun ging es los zum Gate und ab mit dem Bus zum Flieger. In Hyderabad angekommen, erhielten wir von unserem gemieteten Taxi eine SMS mit Name des Fahrers und Nummernschild. Dieser wartete auch am Ausgang auf uns. Danach gings weiter in unser gemietetes Hotel, welches eigentlich okay war, aber halt auch sehr indisch. Unser Zimmer war direkt über der Küche und da war ein Lärmpegel man konnte es sich kaum vorstellen. Wir legten uns dann zuerst ein bisschen hin, war ja auch Morgens früh als wir los mussten. Am späteren Nachmittag entschieden wir uns noch bei einem Coiffeur vorbei zu schauen, da die Haare meines Freundes doch schon länger keine Schere mehr gesehen hatten. Unser Taxifahrer machte sich auf den Weg und brachte uns zu einem Coiffeur, war bisher der beste Haarschnitt in Indien.

Um 17.30 Uhr wollten wir dan los zur Hochzeit, da der offizielle Teil um 18.00 Uhr beginnen sollte. Leider hatte unser Taxifahrer uns irgendwie nicht verstanden und war noch zuhause als wir ihn anriefen. In der Hotelloby traffen wir dann noch ein weiteres Paar welches auch zur Hochzeit wollte und wir konnten mit ihnen mitfahren. Uns war schon klar, dass wir viel zu früh da sind, da sowieso erst ein paar Stunden später auch wirklich etwas geschehen würde. Dies war dann auch so. So um 20.00 Uhr gings dann auch erst mal los. Es wurde eine Function nach der anderen abgehalten und der Brautvater erklärte uns, dass heute die Verlobung sei. Wir brachten dann noch unsere Geschenke und gratulierten dem Brautpaar. Danach ging es einen Saal weiter nach oben zum Essen und dann ab nach Hause.

Um Mitternacht trafen wir wieder im Hotel ein und wollten uns eigentlich zum schlafen hinlegen. Ich weiss ja nicht was die in der Küche gemacht haben, es hörte sich an als würden die diese komplett umbauen. Ein kurzer Anruf an der Reception und danach war es tatsächlich ruhiger und wir konnten endlich einschlafen.

Eigentlich hiess es, dass es am nächsten Morgen bereits um 08.30 Uhr wieder losgehen würden. Wir entschieden uns dann indisch später zu erscheinen. Ich hatte sowieso vorher noch ein Problem meinen Saree irgendwie angezogen zu bekommen. Zum Glück hatte das Hotel jemanden von der Reception zur Verfügung gestellt und sie half mir den Saree anzuziehen. Vollbehangen mit Schmuck am Hals, Ohren und den Armen machten wir uns dann so um 10.00 Uhr auf den Weg zur Hochzeit. Komischerweise hatten die anderen europäischen Gäste den gleichen Gedanken wie wir und wir warten tatsächlich die ersten Ausländer auf der Hochzeit. Wir wurden dann gleich zum Frühstücksbuffet geschickt und assen da erst mal ausgiebig. Die eigentliche Hochzeit war auf die Minute genau um 11.15 Uhr angesetzt (wird so über die Sterne errechnet) und diese wurde dann auch genau dann abgehalten.

Nach der Vermählung gab es dann bereits Mittagessen und wir setzten uns nach einigen Fototerminen zum Essen und verliessen die Hochzeit dann so gegen den früheren Nachmittag. Das Brautpaar war immer noch voll in verschiedenen Zeremonien und Fotosessions, die taten mir langsam leid. War ja nun bereits der dritte Tag und es ging noch bis zum nächsten Tag weiter für die beiden. Wir machten am Nachmittag dann noch ein bisschen Stadtbesichtigung, jedoch war unser Taxifahrer wohl nicht so versiert und schaffte es nur uns einen Tempel zu zeigen und die Buddhastatue im See. Tja, nächster Halt war dan Flughafen wo wir die Zeit mit einem kurzen Stopp bei Mc Donalds verkürzten.

Wieder in Bangalore gelandet, waren wir froh wieder unseren Fahrer zu haben. Auf die Frage was denn in Bangalore so gelaufen sei die Tage meinte er nur, es hat geregnet!

Sonntag, 22. August 2010

1. indische Hochzeit

Heute war unsere erste indische Hochzeit. Wir waren uns lange nicht klar zu welcher Zeremonie wir am besten hingehen sollen. Auch nach mermaligem Nachfragen war uns immer noch nicht klar in welchen Kreis wir am besten passen würden. Wir ware einmal für am Vormittag eingeladen (so eine Art Zeremonie) und am Abend zur Gratulation. Wir entschieden uns dann am Abend zu gehen.

Pünktlich um 19.00 Uhr trafen wir beim Festsaal ein und wurden gleich auch wahrgenommen und mehrmals gefragt woher wir kommen. Danach wurde uns erzählt in welchem Bezug der jeweilige zum Brautpaar steht und was er so arbeitet oder macht. Uns wurde auch gleich ein Chai offeriert, den wir gerne annahmen. Danach ging es wieder zurück in den Festsaal wo bereits eine Menge Leute sassen. Uns wurde dann ausführlich erklärt wie eine indische Hochzeit abläuft. Generell dauerte diese heute 3 Tage, früher waren dies bis zu 8 Tagen.

Wir stellten dann auch bald mal fest, dass wir ohne Probleme auch eine Stunde später eintreffen hätten können. Da sich bis dahin noch nicht viel getan hatte. Einige Zeit später, traff dann das Brautpaar ein, schritt den Weg durch den Saal auf das Podest und nun ging es mit gratulieren los. Schnell war uns auch da klar, dass wir den anfang der Schlange verpasst hatten und dies wohl locker noch eine Stunde dauern könnte.

Nun gingen die Leute auf das Podest zum Brautpaar um zu gratulieren, die Geschenke zu überreichen und natürlich wurde jeweils von einer Gruppe ein Foto gemacht. Zudem waren ständig noch zwei Kameras unterwegs die filmten. Irgendwie hatte wohl der Bräutigam verbarmen mit uns, und wir wurden auf der rechten Seite vorgelassen und zwischen die Schlange eingeschleusst. Danach gings weiter zum Essen in einem Saal unterhalb. Es waren mehrere Buffets aufgebaut und natürlich mussten wir alles probieren, was auch gut schmeckte. Zum Abschied erhielten wir dann noch eine Kokosnuss.

Nun können wir gespannt sein auf unsere nächste indische Hochzeit, welche bereits nächste Woche ansteht und zu welcher wir nach Hyderabad fliegen und an zwei Anlässen eingeladen sind. Natürlich diesmal auch mit traditionellem Dress :-)...

Kino

So nun haben wir es auch nach vier Monaten das 1. Mal ins Kino geschafft. An die Spielzeiten muss man sich auch mal erst gewöhnen. Da geht es los mit 10.00 Uhr am Morgen, 16.00 Uhr am Nachmittag oder 21.00 Uhr am Abend. Wir wollten unbedingt noch Inception anschauen und dieser lief nur noch um 16.00 Uhr. Also machten wir uns so um 14.30 Uhr los.

Kurz bevor wir unser Haus verlassen wollte, fing es heftig an zu regnen. Der Regen dauerte dann weiterhin an, auch während wir auf dem Weg ins Kino waren. Die Strassen waren innert kürzester Zeit voller Wasser und unser kleines Taxi drohte nächsten an zu schwimmen. Es war dann wirklich ein Highlight ins Kino zu kommen, da einige Strassen bereits nicht mehr befahrbar waren und andere mehr einem Fluss als einer Strasse ähnelten. Glücklicherweise haben wir es dann eben doch noch geschafft. Direkt im Parkhaus ging es dann zum Lift in die Kinos. Dort war jedoch nur Eintritt mit Kinokarte möglich, welche wir ja noch nicht hatten.

Nach mehreren Fehlgängen, führte uns jemand dann zur Kasse, diese war ausserhalb des Gebäudes auf der anderen Seite. Dann war auch das geschafft, nun verblieb noch ein bisschen Zeit bis der Film startete und diese konnte man ja mit einer Zigarette fühlen. Leider war auf dem kompletten Gelände Rauchverbot. So überquerten wir die Strasse und blieben in der Mitte unter der Metro stehen. Inmitten des Verkehrs tankte mein Freund dann sein Nikotin. Mehrere Rikshaws hielten an und wollten uns mitnehmen, jedoch war es für die Inder schwer von einem Rikshawfahrer mitgenommen zu werden. Die wollten doch tatsächlich nur uns fahren... so nötig scheinen es die ja wohl auch nicht zu haben. Nun machten wiruns auf den Weg ins Kino. Zuerst passierten wir die erste Sicherheitskontrolle direkt am Eingang des Gebäudes später dann die zweite am Eingang des Kinos. Hier wurde auch die Zigarette und das Feuerzeug beschlagnahmt.

Im Kinosaal setzten wir uns dann auf unsere Plätze. Nun erwartete ich eine Werbeschlacht, dem war jedoch nicht so. Ich staunte nicht schlecht, als alle im Kino aufstanden und die Nationalhymne gespielt wurde, ist anscheind üblich hier so. Danach wurden uns die Lizenzen vom Kino und vom Film auf der Leinwand gezeigt und noch ein bisschen Werbung für das Kino gespielt und schon ging es los mit dem Film.

Es gab auch tatsächlich eine Pause, jedoch war diese so kurz (ca. 5 Minuten), dass unsere Bestellung von Chicken-Nuggets und Pommes nicht rechtzeitig fertig war und wir den Anschluss unserer Films ein bisschen verpassten. Zudem hatten wir auch komischerweise neue Nachbarn in unserer Sitzreihe.

Der Film selbst war wirklich nicht schlecht und man wird sich nun fragen können, fällt der Kreisel Schluss oder nicht....

Sonntag, 15. August 2010

Banneraghatta Nationalpark

Vor zwei Wochen waren wir in einem Nationalpark ca. 1 Std. von unserem Zuhause entfernt. Dieser Zoo wurde uns von mehreren Leuten empfohlen, also wollten wir uns diesen natürlich nicht entgehen lassen. Morgens um 08.30 Uhr machten wir uns mit unserem Fahrer auf den Weg. Nach einiger Zeit hatten wir Bangalore-City hinter uns gelassen und die Gegend wurde sehr ländlich. Die Strassen konnten dann auch nicht mehr so schnell befahren werden, da diese meistens fast nur eine einspurige Breite aufwiesen.

Nach einer Stunde kamen wir dann auch im Zoo an und zu unserem Erstaunen, war noch nicht einmal ein so grosser Ansturm an der Kasse. Die Preise für den Zoo und die Safari waren absolut in Ordnug (ca. CHF 6.- für beides zusammen). Kurzerhand luden wir unseren Fahrer auch in den Zoo ein. Dann standen wir wohl einige Sekunden zu lange am Eingang rum, da wurden wir schon vom ersten Safarifahrer angefragt ob wir nicht gleich mit ihm die Safari machen möchten. Na ja, wieso nicht also stellten wir uns auch in die Schlange für die Safari. Einige Minuten später gings dann auch schon los. Wir erhielten dann den vordersten Platz (aus welchem Grund, erkläre ich dann später :-)). Und los ging es mit einem grossen Bus, welcher mit Gitter an den Fenstern versehen war (war doch beruhigend).

Wir fuhren dann auf einer kleinen Strasse durch den Nationalpark. Kamen zuerst an unzähligen Rehen und Hirschen vorbei. Danach wurde es schon interessanter, da wärmte sich ein Krokodil in einem See auf einem Stein. Als nächstes waren die indischen Black Bears dran. Diese waren so was von faul, bewegten sich kaum von der Strasse weg und schienen irgendwie gefallen zuhaben ihre Hand im Maul festzuhalten. Weiter gings zu den Löwen, nach einigen Minuten stiessen wir dann auch auf eine Löwenmutter mit ihren Jungen an einem See. Kurzerhand hatte sie uns gesehen machte sie sich mit ihrem Nachwuchs auf und davon.

Nun ging es weiter zur Hauptattraktion, der weisse Tiger. Wir sahen ihn auch tatsächlich und dieser war wohl die Busse schon gewöhnt. Schliech ganz entspannt um unseren Bus und machte sich auf seinen Weg. Im gleichen Gehege waren dann auch noch rote Tiger zu beobachten. Natürlich wurde uns bei jedem Stop unsere Kamera entwendet und vom Busfahrer entsprechende Fotos geschossen. Diese waren zum Glück auch wirklich gut :-). Was natürlich das Ende vom Lied ist, am Ende der Fahrt wollten die beiden Busfahrer entsprechend entlöhnt werden für ihren Fotodienst und die vorderste Sitzreihe. Tja, war ja klar und die paar Rupien waren es wert.

Nach der Safari besuchten wir noch den Zoo. Dieser war zu unserem Erstaunen recht sauber und gepflegt. Es hatte viele verschiedene Tiere und war auf alle Fälle sehenswert. Beim Leopardengehäge wurden wir dann von zwei Wärtern angesprochen ob wir nicht ein Leopardenbaby sehen möchten. Natürlich konnten wir dies nicht verneinen, mir war bis dahin noch nicht klar wie das aussehen würde. Ein Wärter ging dann in den Innenbereich des Geheges und trennte die Mutter von dem Baby. Wir wollten ja eigentlich nur das Baby anschauen. Stattdessen wurde es von einem Wärter auf dem Boden festgehalten und der andere wollte Fotos von uns mit dem Baby schiessen. Nach zwei Fotos habe ich die Vorstellung abgebrochen und meinte nur zu den beiden, das Tier sei jetzt genug strapaziert worden. Natürlich wollten die beiden dann auch wieder Geld haben. Das nächste Mal, werden wir auf eine solche Frage verneinen.

Donnerstag, 5. August 2010

1. August 2010

Zum Nationalfeiertag der Schweiz erhielten wir eine Einladung vom Honorary Konsul in Bangalore und dem Generalkonsul aus Mumbai. Wir waren zu einem Apero in einem mehrsterne Hotel eingeladen (Dress formal).

Wir machten uns dann am Freitag auf den Weg dahin. Als wir dort ankamen, waren doch alle höchstoffiziell gekleidet, so dass wir eigentlich am liebsten wieder gegangen werden. Doch nach dem ersten Glas Walliserwein, war auch das nicht mehr so schlimm... und weitere würden ja dann noch folgen ;-).

Der Generalkonsul aus Mumbai hielt dann noch eine Ansprache und teilte mit, dass er nun nach 36 Auslandsjahren nun endlich wieder in die Schweiz zurückkehren würde und sich auch sehr darüber freute. Was ich mir auch vorstellen kann, obwohl Indien nicht die aussergewöhnlichste Station in seiner Auslandstätigkeit war.

Wir feierten natürlich den 1. August dann auch noch zuhause mit Freunden. Dafür musste natürlich vorher noch Feuerwerk organisiert werden. Dreimal darf man raten, auch diese Aktion nahm wieder über 2 Stunden in Anspruch.

Unser Fahrer führte uns an den entsprechenden Ort, den Tipp hatten wir von einem Arbeitskollegen in welcher Gegend es Feuerwerk geben soll. Auch hier liefen wir mal wieder der Strasse entlang und passierten Shop für Shop. Nach einiger Zeit fragten wir mal und wurden von mehreren Indern geführt, bis wir dann in der entsprechenden Strasse waren wo es Feuerwerk geben soll. Der Shop war dann auch schnell gefunden und wir liessen uns sein Angebot vorführen. Mit zwei vollen Tüten machten wir uns dann wieder auf den Heimweg.

So nun musste natürlich am Sonntagabend auch das Feuerwerk abgefeuert werden. Was uns bis daher nicht klar war, dass auch das indische Feuerwerk halt auch nur "half-backed" ist, also halt nicht ganz fertig. Die Zuckerhüte wurden gezündet und waren bereits nach ein paar Sekunden wieder erloschen. Das nächste war dann eine Rakete. Diese startet wunschgemäss und den Himmel und änderte dann plötzlich ihre Richtung wieder nach unten und entzündete sich dann auf unserer Dachterrasse. Seither hat der Sonnenschirm leider ein paar kleine Brandlöcher.

Als letztes wurde dann noch ein Böller abgelassen, welcher wirklich sehr klein und niedlich aussah aber einen Knall verursachte, man glaubt es kaum und bei einer Fehlzündung wohl die Hand nicht mehr ganz sein würde.

Wir haben nun noch einiges an Feuerwerk, was aber dann auf einem leeren Feld mal abgelassen werden muss, ist wohl besser für unser Inventar.

blaue Folie

Wir hatten ja die grandiose Idee unsere bereits vorhandenen riesigen Planzenpotts auf unserer Dachterrasse zu bepflanzen. Da diese doch recht gross sind, waren wir der Meinung es ist am besten diese ein bisschen mit Steinen zu füllen um so auch zu gewährleisten, dass das Wasser gut abfliessen kann.

Also fragten wir an der gegenüberliegenden Baustelle, ob sie uns nicht gegen ein paar Rupien ein paar Steine liefern könnten. Die Pflanzenpotts wurden dann auch von einem Baustellenmitarbeiter begutachtet und dieser war der Meinung es werden doch einige benötigt. Mehrmals hiess es, wir müssten bis am nächsten Tag warten, da gerade der Bauherr auf der Baustelle sei und sie uns daher keine Steine liefern könnten. Am nächsten Tag hatten wir dann auch tatsächlich einen Preis ausgemacht, was unserer Meinung zwar zuviel war, aber wir wollten ja nicht unbedingt selbst Steine schleppen so stiegen wir auf das Angebot von 650.- Rupien ein (sind ca. CHF 15.-). Dann hiess es doch wieder, heute ging es nicht da wieder mal der Bauherr auf der Baustelle sei. Dieses Spiel ging ein paar Mal so, bis wir verstanden, dass dies wohl ein indisches "Nein" ist.

Somit standen wir wieder am Anfang. Ein paar Querstrassen weiter hatte es jedoch ein freistehendes noch unbebautes Grundstück auf welchem mehrere Steine so in der Erde rumlagen. Also entschlossen wir uns kurzfristig, dort Steine sammeln zu gehen. Mit unserem kleinen Taxi machten wir uns auf den Weg und füllten das Auto mit Steine. Als wir dann alle Steine auf der Dachterrasse hatten, war doch klar, dass wir eigentlich noch viel mehr bräuchten... da uns dies aber doch zu anstrengend war, unterliessen wir dies.

Der nächste Plan war nun, eine Folie darüber zu legen und mit Löcher zu versehen, damit die vorhandenen Wasserausflüsse nicht mit Erde verstopft werden würden. Also machten wir unserem Fahrer verständlich, dass wir gerne so blaue Folie kaufen würden, welche auf allen Baustellen verwendet wird. Dieser fuhr zuerst ein bisschen ratlos mal los. Einige Zeit später hielt er an und meinte, dies sei nun der Citymarket und hier würde es irgendwo diese Folie schon geben. Wir fragten denn noch, ob er uns das Wort für Folie in Cannada oder Hindi mitteilen könnte. Nun machten wir uns auf den Weg um Darpel (Folie auf Cannada) zu finden.

Die ganze Gegend war voller kleiner Shops, wo man wirklich alles bekommt um ein ganzes Haus zu bauen... Nach einiger Zeit fragten wir dann mal nach, wo man wohl diese Folie bekommen könnte. Der Shopmitarbeiter schrieb uns dann auf, dass wir im Plastic-Market nachschauen sollten und zeigte mit seinem Finger in eine Richtung. Ettliche 100 Meter weiter, fragten wir dann nochmals nach und dieser meinte, wir müssten die Folie in einem Shop auf der anderen Strassenseite finden. Jetzt ist das ja so, über die Strasse als Fussgänger zu kommen ist eh schon eine Kunst für sich, weil anhalten wird niemand für dich. Was erschwerend dann hinzu kam, die City-Busstation war auch noch in der Nähe, so dass die 4-6 spurige Strasse auch noch voller Busse war. Irgendwann ergab sich dann die Lücke und wir schafften es über die Strasse.

Kurzzeit später führte uns auch jemand dann zum gewünschten Folienshop. Da kauften wir unsere 3m Folie für 120.- INR (= CHF 3.-) und erhielten dafür auch noch eine ausgedruckte Rechnung mit Unterschrift und Stempel und bezahlter Tax :-)... Wir hatten jedoch doch über 2 Stunden gebraucht um die Folie zu kaufen, somit weiss ich auch wo die Zeit so hingeht ;-)

Dienstag, 27. Juli 2010

Grünzeug...

Nachdem wir nun langsam unser Haus innen doch mit einigen Möbel versehen hatten, wurde es nun auch Zeit die Dachterrasse zu begrünen. Also beschlossen wir doch an einem Samstag in eine Gärtnerei zu fahren. Als wir dann aus dem Haus traten, fährt vor uns ein Holzwagen voller Pflanzen vorbei, welcher von mehreren Menschen geschoben wurde. Ohne mit der Wimper zu zucken, sage ich zu meinem Freund, schau mal da fahren unsere Pflanzen vorbei :-).

Kurzerhand hat er die Verfolgung des Wagens zu Fuss aufgenommen. Nach ettlichen Minuten einer scheinbar sinnlosen Kommunikation ist die Truppe doch der Meinung uns ein paar Pflanzen zu verkaufen. Unser Fahrer hat dann auf Cannada noch den entsprechenden Preis ausgemacht und kurzerhand wurden uns die Pflanzen von der Strasse in den 3. Stock unserer Hauses getragen. Natürlich waren die Laufspuren durch unser Haus nicht zu übersehen.... tja aber wenigstens mal ein paar Pflanzen.

Trotzdem machten wir uns am nächsten Tag dann noch auf in die Gärtnerei. 10 min. vor fünf trafen wir dort auch ein. Ein etwas älterer Mitarbeiter gab uns dann zu verstehen, dass sie um fünf schliessen würden. War für mich ein bisschen komisch, da die ganze Gärtnerei noch voller Menschen war. Also kurzentschlossen suchten wir einige Palmen, Kokosbäume, kleinwüchsige Pflanzen, Mango- und Guavenbäumchen aus. Danach gings ab zur Kasse, in der Zwischenzeit wurde bereits ein Kleinfahrzeug für die Hauslieferung organisiert. Dieser wollte einen Wucherpreis von 600.- INR haben, was so ungefähr 3x zuviel ist für die entsprechende Fahrtstrecke. Wir waren auch kurzerhand schon davor die Sachen selbst rauf zu tragen, jedoch schreckten uns die 6 Säcke voller Erde doch eher davon ab. Also stimmten wir dem Preis zu, jedoch bestanden wir darauf, dass uns alles auf die Dachterrasse getragen wird. So war es dann auch, es wurde ordentlich geschwitzt für die 600.- INR. Nun ist nur noch das Problem, dass die Pflanzen in die vorbereiteten Pflanzenbehälter rein sollen und wir noch entsprechende Steine suchen, damit die Behälter nicht komplett mit Erde gefüllt werden müssen, ansonsten können wir gleich einen Berg mit Erde bestellen ;-).

Dienstag, 13. Juli 2010

Rollomontage

Um endlich am Wochenende mal ausschlafen zu können, hatten wir kurzerhand am letzten Samstag zwei Rollos für unser Schlafzimmer gekauft. Da die Sonne jeweils morgens sehr früh aufgeht (so um 04.00/05.00 Uhr) und Abends es bereits um 19.00 Uhr dunkel wird, war unser Schlafkonto in der letzten Zeit wegen den fehlenden Vorhängen eher am unteren Limit. Also beschlossen wir am Abend noch schnell die Rollos zu montieren um dann am Sonntag auch ungestörst ausschlafen zu können.

Natürlich passten diese vom Masse her nicht einwandfrei an unser Fenster und mussten noch zugeschnitten werden. Nun schneide mal eine Metallschiene ohne Säge zu.... tja irgendwann war dann die Bohrmaschiene am Zug und mit Löcher ergibt sich dann irgendwann auch eine Abtrennfläche. Also das wäre nun schon mal geschafft. Dann noch kurz so ungefähr angezeichnet wo die Löcher für die Dübel gebohrt werden mussten, und los gings. Bohrer wurde angesetzt und das erste Loch gebohrt, nach dem durchbrechen der Decke ging dann plötzlich der ganze Strom in unserem Haus aus. Upppsss.... war da wohl eine Stromleitung? Irgendwie war jedoch unsere ganze Strasse ohne Strom, konnte also nicht unbedingt von uns sein. Leider war unsere UPS zu schwach und daher auch kein Backup mehr vorhanden für den Strom. Im Dunkeln tappsten wir durch die Wohnung und zündeten mal zwei Kerzen an um doch ungefähr auf sicherem Fusse durch die Wohnung zu kommen. Als nach einer Viertelstunde der Strom immer noch nicht da war, entschieden wir uns die Montage der Rollos doch weiter fortzuführen. Ich assistierte dann mit einer Taschenlampe und einige Minuten später war dann auch die Montage erfolgreich abgeschlossen.

Der Strom kam dann auch einige Zeit später wieder, Glück gehabt doch nichts falsches angebohrt ;-).